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Projekt 2005
Gemeinschaftsprojekt
Aufgabe
Frau N. und Herr B. bewohnen zwei Dachgeschoßwohnungen in Friedenau. Es gibt einen Gang am Treppenhaus vorbei, der die beiden Wohnungen miteinander verbindet. Es existieren zwei Eingänge, zwei Küchen, zwei Bäder.
Frau N. und Herr B. möchten richtig zusammenziehen und aus den zwei Wohnungen soll eine komfortable Wohnung für beide werden. Es soll ein Gästebad, ein kleines Gästezimmer, ein Arbeitsplatz, ein Platz für Meditation, ein großes Duschbad und für jeden ein Zimmer und wenn möglich eine Ankleide entstehen. Im großen Wohnraum soll ein Platz für Fernsehen und Musik, ein Essplatz und ein Platz gemütlicher Platz zum Sitzen entstehen. Außerdem sollte die Balkenkonstruktion des Daches sichtbar bleiben, auch wenn neue Wände eingebaut werden.
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Die Umsetzung
Das größte Problem war die Verbindung zwischen den beiden Wohnungen herzustellen. Wir mussten das Bauamt und die Miteigentümer im Haus überzeugen, dass das hintere Treppenhaus (zwischen den Wohnungen) für alle anderen Bewohner weiterhin als Fluchtweg funktioniert, wenn wir im Dachgeschoß das Treppenhaus schließen.
Außerdem gab es Schallprobleme in der hinteren Wohnung. Man hörte, was in der Wohnung unten los war. Unser Spezialist für Schall, Ulli Müller, hat das Konzept erarbeitet, wie dieses Problem zu lösen ist, ohne die ganze Konstruktion zu ändern.
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Eingang
Der Eingang in die Wohnung wurde beibehalten. Die Küche und auch der Esstisch haben ihren Platz behalten. Der Tisch wurde aber in Form und Material erneuert und vom Tischler passend zur neuen Einrichtung gebaut. Der Eingang und der gesamte Wohnraum inklusive des kleinen Gästebereichs erhielt eine Landhausholzdielung aus gewachster Eiche, der dem großen Raum eine warme Ausstrahlung verleiht.
Flur
Alle Schränke sind im Flur eingebaut, der so zu einer Art Ankleide wird und in den beiden Zimmer genügend Platz für die ganz privaten Dinge lässt. Vor dem Bad ist ein kleiner Hof mit neuem Oberlicht entstanden, der dem langen doch engen Flur eine andere Dimension gibt, die Länge verkürzt und mehr Raumgefühl schafft.
Mediationsecke
Über dem ehemaligen Treppenhaus, das die Trennung der beiden Wohnungen war, ist ein ruhiger gemeinsamer Meditationsplatz entstanden, als Übergang zum ganz privaten hinteren Teil der Wohnung, der mit einer Tür abgetrennt ist. Die Trennung der beiden Bereiche wird durch den naturfarbenen Teppichboden noch unterstrichen.
Bad
Aus dem ehemaligen winzigen Duschbad und der Kochnische ist ein geräumiges Bad geworden. Warme großformatige sandsteinfarbene Fliesen, die sichtbar gelassenen Holzbalken und der Holzwaschtisch geben dem Bad ein mediterranes Flair. |
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Mitgewirkt haben:
Bett und Bild Caprice
HiFi im Hinterhof
Hanauer bau
raumton Ulli Müller
Teppich Kontor
Tischlerei Schönenborn
Hiltrud Röhl Design |
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